Kritiken (Auswahl von 2006 bis 2011)
"Stabat Mater" von A.Dvorak, 2011
"Mit den Solisten hatte die „Winfridia“ einen guten Griff getan; etwa mit Tenor Dirk Kleinke: In seinem Solo „Fac me vere“ überzeugte er mit schlankem, kammermusikalischen Ton, der tatsächlich – wie in der Partitur vorgesehen – zwischen Piano und Pianissimo differenzierte, wo viele andere Tenöre ohne Rücksicht auf die Textbedeutung alles im Forte schmettern." Fuldaer Zeitung
"Eugen Onegin" von P.Tschaikowski, 2011
"Hervorzuheben sei insbesondere auch die Leistung von Dirk Kleinke (Triquet), dessen Tenorstimme schwelgend strahlende Klanggemälde in feinen Pastelltönen skizziert."
Operablog
"Dirk Kleinke entwickelt seine Partie aus dem famosen Widerspruch von samtweichem Tenor und der Wucht seiner imposanten Statur. Kleinke bezaubert wahrlich, ob er nun mit leiser Resignation das „Brillez, brillez toujours, belle Tatjana“ anstimmt oder einer verdutzen Anwesenden eine schier endlose Papierschlange aus dem staunenden Munde hervor zaubert." Märkische Allgemeine Zeitung
"Der Abend hatte fünf Lichtblicke ... Dirk Kleinke in der kleineren Partie des Triquet." Lausitzer Rundschau
"Candide" von L.Bernstein, 2010
"Schon an dieser Stelle gebührt Dirk Kleinke für diesen Barrrrrrron, wie auch für seine
weiteren acht (8!) Rollen die Nominierung als Darsteller
des Abends. Einfach irrrrrre."
Blicklicht-Kultur Cottbus
"Erwähnt werden muss Dirk Kleinke, der nicht nur insgesamt neun Rollen verkörperte, sondern auch für den erkrankten Matthias Bleidorn einsprang und überaus wohltönend aus dem Off sang."
Potsdamer Neueste Nachrichten (Gastspiel im H.Otto Theater Potsdam, April 2011)
„Welt auf dem Monde“ von J.Haydn, 2010
„…Auch die beiden anderen Herren sangen so mühelos und frisch, als hätten sie die lunare Komödie mühelos zweimal hintereinander geben können: Jörg Simon als reicher, am Ende halb geprellt, halb von der Liebeswahl seiner Töchter und der Kammerzofe überzeugter Astro-Narr und Dirk Kleinke als eine Art Arlecchino, der in netten Arien allerlei Lebensweisheiten verteilt.“
Lausitzer Rundschau
„Belsazar“ von G. F. Händel, 2009
„…Ganz anders Dirk Kleinke in der Titelpartie. Er sang gestisch, lotete die Höhen und Tiefen seiner Figur genau aus, ohne dass es an Präzision und Koloraturensicherheit seiner Interpretation irgendwo fehlte. Erlebbar waren die pure Lebensfreude seines festestrunkenen Preislieds auf den Wein, der Hochmut, als er die goldenen Gefäße herbeibefiehlt, die Nervosität und Angst, als die Schrift auf der Wand erscheint.“ Sächsische Zeitung
„Weihnachtsoratorium“ von J. S. Bach, 2009
„…Tenor Dirk Kleinke überzeugte als Evangelist mit erzählerischer Aussagekraft…“
Potsdamer Neueste Nachrichten
„Verkaufte Braut“ von B.Smetana, 2009
„…Im Regieansatz, im Spiel und gesanglich großartig gelungen ist dagegen Dirk Kleinkes Rollenporträt des Wenzel. Als Marionettenspieler ahnt er von Anfang an, was in ihm heranwächst. Er will seine Mitmenschen spielerisch erfreuen und der Zirkus, zu dem sich der reiche Bauernsohn am Ende gesellt, ist nur noch der zufällig vorbeigekommene Vollstrecker seiner Entschlüsse. Marie erkennt ihn sehr schnell in seiner extremen Naivität aber ebenso in der entschlossenen Menschenfreundlichkeit und so ist beider Duett mit seinem vielschichtigen emotionalen Gewebe ein theatralischer und musikalischer Höhepunkt des Abends.“
Berliner Morgenpost
„Zar und Zimmermann“ von A.Lortzing, 2008
„…Dirk Kleinke war der absolut sympathische Peter Iwanow. Bodenständig als Handwerker, verliebt in Marie, verstrickt in Eifersucht, verwickelt in eine brisante Verwechslung wusste er dennoch stets was er wollte: in Frieden leben, nicht als Deserteur entdeckt werden, was, das verschweigt Lortzings Komödie, sein Leben gekostet hätte. Lachnitt ließ es seinen Protagonisten dennoch unterschwellig mitspielen. Gesanglich sicher und ohne Höhenangst spielte Kleinke den schwierigen Balanceakt mit der genau richtigen Mischung von Verunsicherung und Zielstrebigkeit sehr gut.“
Opernwelt
„Mass“ von L.Bernstein, 2008
„…Vor allen anderen erwies sich Dirk Kleinke als erstaunlich sicher und überzeugend im rockigen Metier.“
Lausitzer Rundschau
„Die Königskinder“ von E.Humperdinck, 2007
„…Dirk Kleinke und Tilmann Rönnebeck sangen und spielten ihren Besenbinder und Holzhacker stimmlich perfekt und dazu ausreichend angeberisch, dumm und böse: wunderbare Bühnentypen.“
Lausitzer Rundschau
„Der Freischütz“ von C. M. von Weber, 2007
„…Bauer Kilian ist Schützenkönig und Dirk Kleinke singt sein Lied mit bodenständiger Heiterkeit.“
Märkische Allgemeine
„Matthäuspassion“ von J. S. Bach, 2007
„…Die Rezitative wurden mal ruhig erzählend, mal aufgewühlt heftig, mal betonend im Sprechgesang großartig vom „Evangelisten" Dirk Kleinke gestaltet.“
Magdeburger Volksstimme
Liederabend mit Mozartliedern und R. Schumanns „Dichterliebe“, 2006
„…Der Liederabend in der Konzertreihe zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart in der Kirche Grindelwald stand ganz im Zeichen der Liebe. Der Tenor Dirk Kleinke, begleitet von Vladimir Stoupel am Flügel, besang sie in vielen Facetten…ein Tenor, mit grosser Statur und mit einer grossen Stimme…gestaltete vor allem die lyrischen Partien wunderschön.“
Jungfrau Zeitung (Berner Oberland, Schweiz)